Die Kaskoversicherung
Die Kaskoversicherung ist ebenfalls eine wichtige Versicherung für Autofahrer. Sie unterteilt sich in die Bereiche Vollkaskoversicherung und Teilkaskoversicherung. Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile, die jedoch jeder Autofahrer für sich selbst herausfinden muss.
Die Vollkaskoversicherung
Die Vollkaskoversicherung wird bei geleasten Fahrzeugen quasi als Grundvoraussetzung für das Zustandekommen eines Leasing-Vertrags angesehen. Auch bei Neuwagen wird sie regelmäßig empfohlen. Grund dafür sind die hohen Leistungen. So kommt die Vollkasko auch für Schäden am eigenen Wagen auf, selbst wenn diese von einem selbst verursachten Unfall stammen. Sie beinhaltet außerdem die Teilkasko, die wieder für andere Schäden aufkommen kann.
Die Teilkaskoversicherung
Die Teilkaskoversicherung wird für gebrauchte Autos empfohlen, deren Wert nicht mehr so hoch ist, wie zu Beginn der Anschaffung. Die Teilkaskoversicherung ist deutlich preiswerter, als die Vollkasko, leistet aber bei selbst verschuldeten Schäden nicht. Sie kommt jedoch für typische Fälle auf, wie den Diebstahl des Wagens, einen Unfall mit Haarwild oder auch Schäden, die durch Unwetter entstehen. Die Teilkasko ist automatisch bei Abschluss einer Vollkasko mit eingeschlossen.
Rabatte aushandeln und sparen
Bei der Kaskoversicherung kann jeder hohe Rabatte aushandeln. Die Versicherer haben eine ganze Bandbreite verschiedener Möglichkeiten geschaffen, um Rabatte auf die Kaskoversicherung zu gewähren. Hierzu zählen zum Beispiel Vergünstigungen für Alleinfahrer, Eigenheimbesitzer, Personen, die ihr Fahrzeug nachts nicht am Straßenrand, sondern in der Garage oder unter dem Carport abstellen, für Beamte und dafür, dass zum Beispiel keine Fahrer unter 23 Jahren mit dem Fahrzeug unterwegs sind.
Allerdings sind in der Kaskoversicherung auch wieder die Typen- und Regionalklassen entscheidend, um den Beitrag ermitteln zu können. Bereits beim Autokauf sollte deshalb darauf geachtet werden, dass der neue Wagen günstig in der Kasko zu versichern ist.