Die Autoversicherung

Die wichtigste Versicherung für einen neu gekauften Wagen ist die Autoversicherung. Sie ist zwingend vorgeschrieben und stellt eine Haftpflichtversicherung dar. Ohne Nachweis über den Abschluss einer solchen Kfz Versicherung kann das Auto auf der Zulassungsstelle nicht angemeldet werden. Wer sich also für den Autokauf entscheidet, muss in jedem Fall nachweisen können, dass eine Kfz Versicherung besteht. Früher geschah dies mit der so genannten Doppelkarte, heute stehen vielfach elektronische Meldungen zur Verfügung.

Die Kosten der Autoversicherung richten sich dabei nach verschiedenen Faktoren. Hierzu zählt in erster Linie die persönliche Schadenfreiheitsklasse. Sie richtet sich nach den Jahren, die der Einzelne bereits unfallfrei fährt. Deshalb sinkt der Beitrag in der Regel mit zunehmender Fahrpraxis. Ein Zweitwagen kann mitunter sogar sofort zur eigenen Schadenfreiheitsklasse in der Kfz Versicherung versichert werden. Bei Fahranfängern dagegen sind die Beiträge sehr hoch, sie steigen meist bei 140 oder 270 Prozent ein, können allerdings gerade in den ersten Jahren sehr schnell in der Schadenfreiheitsklasse sinken.

Weitere Faktoren für die Kosten der Kfz Versicherung

Entscheidend für die Berechnung der Beiträge in der Kfz Versicherung sind aber noch weitere Faktoren. So legen Gutachter beispielsweise eine Typklasse fest, ebenso wie eine Regionalklasse. Aus diesen geht hervor, wie häufig ein bestimmtes Fahrzeug in Unfälle verwickelt war. Je seltener dies der Fall ist, umso günstiger werden die beiden Klassen und damit auch die Beiträge für die Autoversicherung.

Zusätzliche Ermäßigungen gewähren die Versicherer für Beamte, für Neuwagen und junge Gebrauchtwagen bis zu drei Jahren. Des Weiteren können Nachlässe ausgehandelt werden, wenn zusätzlich eine Kaskoversicherung abgeschlossen wird, die in den meisten Fällen sinnvoll ist, aber nicht gesetzlich verpflichtend, wie bei der Kfz Versicherung.